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Vorgeschichte

Vor Jahren mussten all jene, die mal ein wirklich gutes „Tier“ sehen und hören wollten, gezwungenermaßen nach Nürnberg oder München fahren.
Einer der größten Musikkenner im Städtedreieck und Umgebung, Peter Fleischmann, war und ist mit einem Musikvirus infiziert und ermöglichte diesen Leuten nun in Maxhütte den gleichen Standard zu erleben. Er gründete zunächst eine kleine Konzertagentur. Sein Bruder Werner Fleischmann, sowie auch Siggi Spitzer unterstützten dieses Projekt. 
Als Werner Fleischmann aus zeitlichen Gründen nicht mehr bereit stand, stieß Werner Schuster dazu und WPS Concerts (Werner, Peter, Siggi) war geboren. Das Jugendheim in Maxhütte-Haidhof wurde dann zum Veranstaltungsort von vielen außergewöhnlichen Konzerten. Jessica Born aus Aschaffenburg geriet zum unvergesslichen Highlight, Dave Hole, Julian Sass oder Nine Below Zero u.v.a. folgten und bestachen mit unglaublicher Brillanz. Was aber blieb, obwohl die Qualität der Konzerte immer höchsten Ansprüchen genügte, war die Angst der Veranstalter, ob denn diesmal genügend Besucher kommen würden. Es war immer ein Kampf, das fachkundige, aber doch verstreute Publikum gebündelt nach Maxhütte zu mobilisieren. 

Vereinsidee

Ein Verein, der aus Musikfreaks besteht, und auch das Angebot vor Ort schätzt, sollte als Grundlage für eine gewisse Planungsgewissheit gegründet werden, so die Idee von Peter Fleischmann. Jedes Mitglied sollte sich als ein Teil der Veranstaltungen sehen, in dem er es durch Mitgliedsbeiträge und Konzertbesuche ermöglicht, erstklassige Musik im Städtedreieck zu etablieren.
Diese Idee wurde nach einer grundlegenden Infoveranstaltung im Stadtcafé in Burglengenfeld, bei der erfreulicherweise viele Musikinteressierte anwesend waren, sehr positiv aufgenommen. Man einigte sich, getragen durch die Erkenntnis, viele Gleichgesinnte erreicht zu haben, die lebhaft an diesem Projekt teilhaben wollten, auf eine Gründungsversammlung, bei der Vorstandschaft und Organisationsleitung am gleichen Abend gewählt wurden. Über dreißig Mitglieder ließen sich davor eintragen. 

Gründungsversammlung

Die Gründungsversammlung wurde am 11.12.1999 im Relax , Rappenbügl abgehalten.
Die nähere Vorstandschaft bestand aus 6 Mitgliedern. Es wurden auch noch 5 Beisitzer und 2 Kassenrevisoren gewählt.
Der Jahresbeitrag wurde damals auf 60,00 DM festgesetzt.

Und so ging's weiter ...

Konzerte zu veranstalten, das jährliche Südstaatenfest am Californiaweiher durchzuführen sowie Clubabende für die Mitglieder abzuhalten bilden die Säulen der Bluesfriends bis heute. Variabel werden gemeinsam Konzerte besucht oder z.B. Kegelabende organisiert. Dennoch hatten wir auch Durststrecken zu überwinden, als aus mangelnder Aktivität und Unstimmigkeiten sich manch einer fragte, ob es noch Sinn macht, dabei zu sein. Das Problem wurde erkannt und seit einigen Jahren geschieht wieder einiges.
Auf dem Freizeitgelände der Pfeil- und Bogenschützen wurde das 10. Südstaatenfest fulminant mit Livemusik gefeiert, weitere Konzerte folgten, endlich wurde die Odyssee der Clubheimsuche beendet und man ist jetzt fest im Jugendzentrum in Wölland sesshaft geworden, ein Garant für ständigen Mitgliederzuwachs auf mittlerweile über 50 Personen. Ein Highlight in diesem Jahr war das erste Jubiläumskonzert anlässlich des zehnjährigen Bestehens der Bluesfreunde mit der Herzig Band und der Arnie van Straaten Band vor kurzem in der Hüttenschänke, dem ein Weiteres am Jahresende mit Schorsch und die Baggage folgen wird.